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Dampfmaschine der Marie (1878) / Oscillating Steam Engine of Riverboat Marie

deutsch / English Diese Schiffsdampfmaschine ist im Deutschen Technikmuseum Berlin ausgestellt. Sie trieb die Schaufelräder des Raddampfers Marie, Stapellauf 1878, des einstigen Flaggschiffs der bayrischen Ammerseeschiffahrtgesellschaft, an. Es handelt sich um eine oszillierende Compound -Maschine, bei der Hoch- und Niederdruckzylinder um eine – wegen der Dampfzufuhr – hohle Achse schwingen. Dieses, vom genialen britischen Ingenieur Joseph Maudslay 1827 patentierte, Konstruktionsprinzip macht Kreuzkopf und Pleuel überflüssig, hat dadurch einen relativ niedrigen Schwerpunkt, baut kompakter als liegende Schiffsmaschinen und ist deshalb sehr gut für Schaufelraddampfer geeignet. Die Schaufelräder sitzen direkt auf der Kurbelwelle. Der 90 Grad Versatz der beiden Kurbeln ist nötig, damit die Maschine ohne extra Hilfe in jeder Stellung der Kolben anlaufen kann. (Dieses Konstruktionsprinzip zeigen auch Dampflokomotiven). Compound bedeutet, dass der zweite Zylinder mit dem entspannten Abdampf des ersten Zylinders gefüllt wird – das erhöht den Wirkungsgrad und spart somit Heizkosten. Der Durchmesser des Niederdruckzylinders muss bei gleichem Hub deshalb größer als der des Hochdruckzylinders sein, um dieselbe Leistung mit dem geringeren Dampfdruck zu erzielen. Ein Kondensator erspart das oftmalige Nachtanken von Speisewasser (Lokomotiven mit ihren Auspuff-Systemen müssen sehr oft Wasser aufnehmen), erfordert aber eine – durch die Kurbelwelle via Exzenter angetriebene – Luftpumpe, um
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Veröffentlicht am : 28.05.2011
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Rundgang durch das AW Meiningen – Dampflokreparatur

AW Meiningen in den Hallen – Dampflokreparatur. Aufnahmen vom Tag der offenen Tür im September 2004
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Veröffentlicht am : 26.05.2011
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